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Spirituelle ☪️ Reisen nach Buchara

Buchara: Eine spirituelle Reise durch das Herz Usbekistans 🇺🇿

Oft auch „Bukhara-i-Sharif“ (das edle Buchara) genannt, ist diese Stadt das spirituelle und intellektuelle Herz Zentralasiens. Während Samarkand für seine imperiale Pracht und Chiwa für seine Wüstenatmosphäre bekannt sind, blickt Buchara auf eine vielschichtige Geschichte zurück und war über 2.500 Jahre lang ein Zentrum islamischer Gelehrsamkeit und des Handels.

Luftaufnahme bei Sonnenuntergang des architektonischen Ensembles Po-i-Kalyan in Buchara, Usbekistan, mit dem hohen gemauerten Kalyan-Minarett und den Moscheehöfen.

Ein atemberaubender Blick in der goldenen Stunde über den Poi Kalon-Komplex mit dem legendären Kalon-Minarett aus dem 12. Jahrhundert und dem weitläufigen Innenhof der Kalon-Moschee. Das monumentale Kalon-Minarett prägt die Skyline von Buchara; es wurde aufgrund seiner Schönheit so hoch geschätzt, dass selbst Dschingis Khan es 1220 vor der Zerstörung verschonte.

Auch im Jahr 2026 ist Buchara noch immer eines der weltweit besten Beispiele für eine unberührte mittelalterliche islamische Stadt, deren Stadtbild seit dem 16. Jahrhundert weitgehend intakt ist.


Das lebendige 🏛️ Museum: Historisches Zentrum

Im Gegensatz zu vielen anderen antiken Städten, in denen die Denkmäler isoliert stehen, ist die Altstadt von Buchara ein zusammenhängendes Netzwerk aus engen Gassen, geschäftigen Basaren und versteckten Innenhöfen.

Blick auf die Bolo-Haouz-Moschee in Buchara, Usbekistan, mit hohen, geschnitzten Holzsäulen und einer kunstvoll handbemalten Decke unter blauem Himmel.

Der markante Iwan der Bolo-Haouz-Moschee mit seinen 20 schlanken Holzsäulen, die sich im nahegelegenen Wasserbecken spiegeln und so die Illusion von „vierzig Säulen“ erzeugen. Die 1712 erbaute Bolo-Haouz-Moschee ist ein Meisterwerk zentralasiatischer Holzschnitzkunst, was sich hier in den kunstvollen Muqarnas-Kapitellen und der Kassettendecke zeigt.

  • Poi Kalon-Komplex: Das spirituelle Herz der Stadt.
    • Kalon-Minarett: Es wurde 1127 erbaut und war so beeindruckend, dass Dschingis Khan es vor der Zerstörung verschonte, während er den Rest der Stadt dem Erdboden gleichmachte.
    • Kalon 🕌 Moschee: Eine der größten Moscheen Zentralasiens mit Platz für 12.000 Gläubige.
  • Die Arche von Buchara: Eine gewaltige Festung, die jahrhundertelang als Residenz der Emire von Buchara diente. Ihre hohen, schrägen Mauern umschlossen einst eine „Stadt in der Stadt“ mit Palast, Münzprägeanstalt und Verliesen.

Detailansicht des türkisfarbenen Kuppelportals der Kalyan-Moschee 🕌 in Buchara, das geometrische Fliesenmuster und einen zentralen Ziegelpavillon zeigt.

Der beschauliche Innenhof der Kalon-Moschee, in dem sich vor dem massiven Haupt-Iwan ein kleiner achteckiger Pavillon erhebt, spiegelt jahrhundertealte islamische Architekturtradition wider. Als Meisterwerk der Shaybaniden-Architektur ist die Kalon-Moschee berühmt für ihre kunstvollen Fliesenarbeiten und ihren weitläufigen Innenhof, der Platz für 10.000 Gläubige bietet. Der Pavillon: Das kleine achteckige Bauwerk im Innenhof ist ein Gedenkkiosk (Maqsurah), der im 20. Jahrhundert an der Stelle eines Vorgängerbaus errichtet wurde. Eine „große“ Moschee: „Kalon“ bedeutet „groß“ und ist der Bezeichnung angemessen für eine Moschee, die sich über etwa einen Hektar erstreckt und 288 flache Kuppeln aufweist, die von 208 massiven Säulen getragen werden. Überlebende der Geschichte: Während die ursprüngliche Moschee an diesem Ort während der mongolischen Eroberung zerstört wurde, blieb das ikonische Kalon-Minarett (teilweise im Komplex sichtbar) erhalten, was im 16. Jahrhundert zum Wiederaufbau der Moschee führte.

  • Lyabi-Hauz: Einer der wenigen verbliebenen Teiche (Hauz), die nicht trockengelegt wurden. Umgeben von Maulbeerbäumen und Medresen aus dem 16. Jahrhundert, dient er als soziales Zentrum der Altstadt.

Ein Zentrum der Aufklärung

Buchara verdiente sich den Titel „Die Kuppel des Wissens“, weil es einige der einflussreichsten Denker der Geschichte hervorgebracht hat:

  • Imam al-Bukhari: Der Verfasser der authentischsten Sammlung von Hadithen (Aussprüchen des Propheten Mohammed).
  • Ibn Sina (Avicenna): Der „Vater der modernen Medizin“, geboren in der Nähe von Buchara, dessen medizinische Texte über 500 Jahre lang in Europa verwendet wurden.

Das Samaniden-Mausoleum in Buchara, Usbekistan, ein quadratisches Backsteingebäude mit Kuppel und kunstvollen geometrischen Mustern unter klarem blauen Himmel.

Das Samanidenmausoleum, ein Juwel frühislamischer Architektur, ist weltberühmt für sein kunstvoll geflochtenes Mauerwerk, dessen Erscheinungsbild sich im Laufe der Zeit verändert hat. Das aus dem 10. Jahrhundert stammende Mausoleum ist eines der wenigen erhaltenen Bauwerke aus der Zeit vor den Mongolen, das über Jahrhunderte hinweg konserviert wurde, weil es teilweise von Schlamm und Sand bedeckt war.

  • Bahauddin Naqshband: Gründer des Naqshbandi-Sufi-Ordens. Sein Mausoleum, etwas außerhalb der Stadt gelegen, ist auch 2026 noch ein bedeutender Pilgerort.

Die Handelskuppeln (Toqi)

Buchara war ein riesiges Handelszentrum, an dem die nördlichen und südlichen Zweige der Seidenstraße aufeinandertrafen. Die Stadt nutzt noch immer ihre einzigartigen Toqi (Kuppelbasare), die so konstruiert sind, dass kühle Luft über die Händler hinweg geleitet wird.

Blick auf den Bahuddin-Naqshbandi-Gedenkkomplex in Buchara, Usbekistan, mit einem Backsteingebäude und Holzsäulen, die sich in einem ruhigen Teich spiegeln.

Der Bahuddin-Naqshbandi-Komplex, ein Ort von tiefgreifender spiritueller Bedeutung, wird oft als „Mekka Zentralasiens“ bezeichnet und zieht Pilger aus aller Welt in seine friedlichen Innenhöfe. Der Komplex besticht durch eine harmonische Verbindung von Backsteinportalen und traditionellen Holzsäulen, wobei das zentrale Becken (Khauz) dem heiligen Ort zusätzliche Ruhe und Symmetrie verleiht.

  • Toqi Sarrofon: Historisch gesehen die Kuppel der 💰 Geldwechsler.
  • Toqi Zargaron: Die Kuppel der Juweliere.
  • Toqi Telpak Furushon: Die Kuppel der Hutverkäufer, wo man noch immer traditionelle Pelzmützen und goldbestickte Kappen findet.

Detailansicht der historischen Abdulaziz-Khan-Madrasa in Buchara, Usbekistan, mit einem großen gewölbten Eingang und Seitenwänden mit Bogenfenstern und Fliesenmosaiken.

Die monumentale Fassade der Abdulaziz-Khan-Madrasa, deren leuchtende Gelb- und Orangetöne im 17. Jahrhundert die traditionelle blau-weiße Farbpalette der Stadt aufbrachen, ist ein Meisterwerk spätmittelalterlicher zentralasiatischer Architektur. Sie besticht durch kunstvolle Muqarnas-Gewölbe (Stalaktitengewölbe) und raffinierte geometrische Fliesenmuster.


Architektonische Evolution

Buchara bietet eine Zeitleiste architektonischer Stile, die man nirgendwo sonst findet:

  • Samanidenmausoleum (9.–10. Jahrhundert): Ein Meisterwerk frühislamischer Architektur. Vollständig aus gebrannten Ziegeln erbaut, die in kunstvollen Flechtmustern angeordnet sind, gilt es aufgrund seiner mathematischen Symmetrie als eines der schönsten Gebäude der Welt.

Abenddämmerungspanorama von Buchara, Usbekistan, mit dem hoch aufragenden Kalyan-Minarett und den weitläufigen Lehmziegelmauern und Kuppeln des Po-i-Kalyan-Komplexes.

Das legendäre Kalon-Minarett erhebt sich majestätisch im sanften Abendlicht und überblickt die Kuppeln der Kalon-Moschee und der Mir-i-Arab-Madrasa im Herzen von Buchara. Einst als „Turm des Todes“ bekannt, dient das Kalon-Minarett heute als friedvoller Wächter und zeitloses Symbol des fortwährenden Erbes der Stadt entlang der Seidenstraße.

  • Tschor Minor: Ein charmantes, viertürmiges Torhaus, das in den 2020er Jahren aufgrund seiner einzigartigen Form und der blauen Kachelkuppeln zu einem Instagram-Favoriten wurde.

Buchara im Jahr 2026: moderner Kontext

Die Stadt durchläuft derzeit eine Transformation hin zu einem „nachhaltig antiken“ Lebensstil:

  • Infrastruktur: In den Jahren 2025–2026 wurden die Modernisierungsarbeiten an der Gas- und Wasserversorgung in der Altstadt abgeschlossen, sodass die Bewohner ihre traditionellen Häuser behalten können, ohne auf den Komfort des 21. Jahrhunderts verzichten zu müssen.

Haupteingang des Nurullaboy-Palastes in Chiwa, Usbekistan, mit zwei Backsteintürmen mit türkisfarbenen Kachelkuppeln und hohen Wehrmauern.

Das monumentale Tor des Nurullaboy-Palastes wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut und vereint auf einzigartige Weise traditionelle choremische Handwerkskunst mit modernem europäischem Design. Unmittelbar außerhalb der inneren Festungsmauern gelegen, diente der Nurullaboy-Palast den Khanen von Chiwa während des Übergangs in die Moderne als prunkvoller Empfangssaal und Residenz.

  • 🌟 Goldstickerei: Buchara ist nach wie vor das weltweite Zentrum der Zardosi-Stickerei (Goldstickerei). Im Jahr 2026 erleben goldbestickte Kaftane im Buchara-Stil ein Comeback in der internationalen Haute Couture.
  • Gastronomie: Bukhara Plov (Oshi Sofi) unterscheidet sich von den Varianten aus Taschkent oder Samarkand; es wird in Kupferkesseln gekocht und geschichtet statt vermischt und ist dafür bekannt, leichter zu sein und mehr Rosinen sowie Karotten zu enthalten.

Vorderansicht des restaurierten Imam-Tors aus Ziegelsteinen in Buchara, Usbekistan, mit einem großen Spitzbogen und traditionellen Holztüren unter klarem Himmel.

Das Imam-Tor, ein wunderschön restauriertes Überbleibsel der Befestigungsanlagen Bucharas aus dem 16. Jahrhundert, diente ursprünglich als wichtiger nördlicher Eingang für Handelskarawanen und Reisende. Dieses historische Tor präsentiert das klassische Backsteinmauerwerk und die zinnenbewehrten Wälle, die typisch für die Militärarchitektur der Shaybaniden waren und das intellektuelle und wirtschaftliche Zentrum der Stadt schützen sollten.


Zusammenfassungsprofil

Kategorie Detail
UNESCO-Status Eingetragen im Jahr 1993
Grundstoffindustrie Tourismus, Textilien, Erdgas 🛢️
Spitznamen „Die Stadt der 1000 Kuppeln“, „Säule der ☪️ Religion“
Bekannter Export Goldstickerei und Karakul (🐏 Schaffell)
2026 Vibe Akademisch, gelehrt und zutiefst traditionell

 

Die Chor-Minor-Moschee in Buchara, Usbekistan, mit drei ihrer vier ikonischen Backsteintürme, die von leuchtend türkisfarbenen Kuppeln gekrönt werden, vor einem strahlend blauen Himmel.

Dies ist der Tschor Minor (was „Vier Minarette“ bedeutet), eines der charmantesten und einzigartigsten Wahrzeichen Bucharas. Es wurde 1807 von einem wohlhabenden turkmenischen Kaufmann erbaut und diente als Torhaus einer heute zerstörten Madrasa. Der skurrile Tschor Minor ist berühmt für seine vier Türme, die jeweils mit unterschiedlichen blauen Kachelmustern verziert sind, die nach Ansicht einiger die vier Weltreligionen symbolisieren. Versteckt in einer ruhigen Gasse ist der Tschor Minor aus dem 19. Jahrhundert ein beliebtes Symbol Bucharas, bekannt für seine ungewöhnlichen Proportionen und die wunderschönen Majolika-Fliesen.

Buchara ist eine Stadt, die jene belohnt, die langsam gehen. Jede verzierte Tür und jede Lehmziegelmauer erzählen die Geschichte des Karawanenhandels, der einst China mit dem Mittelmeer verband.


Erste Eindrücke von Buchara

Bei ihrer Ankunft in Buchara fällt Besuchern oft die ruhige Atmosphäre auf. Die Altstadt besticht durch enge Gassen, schlichte Häuser und zahlreiche Sakralbauten. Der Alltag ist von leichten Geräuschen durchzogen. Die Menschen schreiten gemächlich, und die Stadt strahlt Frieden aus. Viele Gebäude sind aus Lehmziegeln errichtet, deren Farben warm und natürlich wirken.

Nahaufnahme von zwei großen türkisfarbenen Kachelkuppeln in Buchara, Usbekistan, mit aufwendigen blauen und goldenen Mosaikmustern und arabischer Kalligrafie.

Eine Nahaufnahme der ikonischen Zwillingskuppeln der Mir-i-Arab-Madrasa zeigt die leuchtend türkisfarbenen Fliesen und die kunstvolle kufische Kalligrafie, die die Skyline Bucharas prägt. Die monumentalen Kuppeln der Mir-i-Arab-Madrasa aus dem 16. Jahrhundert stellen den Höhepunkt der schaibanischen Architektur dar, mit Mosaikmustern, die Jahrhunderte der Wüstensonne überdauert haben.

Die Altstadt lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Die wichtigsten religiösen Gebäude liegen nah beieinander. Besucher können von Ort zu Ort spazieren gehen und sehen, wie die Stadt um ihre Moscheen, Medresen und Plätze herum gewachsen ist.


Die Rolle Bucharas in der islamischen Geschichte

Buchara ist seit Jahrhunderten ein Zentrum islamischer Gelehrsamkeit. Im Mittelalter war die Stadt für ihre religiösen Schulen, Bibliotheken und Gelehrten bekannt. Studenten aus ganz Zentralasien kamen hierher, um zu studieren. Viele wichtige islamische Texte wurden in Buchara verfasst oder kopiert.

Das beleuchtete Kalyan-Minarett und die Mir-i-Arab-Madrasa in der Abenddämmerung in Buchara, Usbekistan, mit Blick auf das dicht bebaute historische Stadtzentrum.

Die Luftaufnahme zeigt den Poi Kalon-Komplex in der Abenddämmerung. Das beleuchtete Kalon-Minarett erhebt sich neben der Mir-i-Arab-Madrasa. Mit Einbruch der Nacht erstrahlt das Kalon-Minarett über der Altstadt und unterstreicht die architektonische Harmonie des Poi Kalon-Komplexes und der weitläufigen Dächer Bucharas. Ein Blick aus der Vogelperspektive auf das historische Herz Bucharas, wo das Minarett aus dem 12. Jahrhundert und die türkisfarbenen Kuppeln der Mir-i-Arab-Madrasa die zeitlose Skyline prägen.

Die Stadt war auch ein wichtiger Knotenpunkt der Seidenstraße. Händler, Reisende und Gelehrte kamen über Buchara und tauschten Ideen aus. Dadurch entwickelte sich die Stadt zu einem Ort, an dem Religion, Kultur und Bildung Hand in Hand gingen.

Auch heute noch können Besucher die Gebäude besichtigen, in denen Studenten studierten und religiöse Führer lehrten. Diese Gebäude zeugen von der engen Verbindung zwischen Buchara und der islamischen Gelehrsamkeit.

Das Haupttor der Festung Arche von Buchara in Usbekistan mit zwei großen zylindrischen Backsteintürmen und hohen Wehrmauern im Sonnenuntergang.

Der imposante Eingang zur Ark von Buchara ist eine gewaltige Festung, die jahrhundertelang als Residenz der Emire von Buchara diente. Das heutige Bauwerk stammt hauptsächlich aus dem 16. Jahrhundert, obwohl der Ort seit mindestens dem 5. Jahrhundert besiedelt ist. Die von zwei massiven Türmen flankierte Eingangsrampe zur Ark führt durch die schweren Tore, die einst die Paläste, Tempel und Waffenkammern der Zitadelle schützten.


Der Poi Kalon-Komplex

Der Poi Kalon-Komplex ist das Herzstück des religiösen Lebens in Buchara. Er umfasst die Kalon-Moschee, das Kalon-Minarett und die Mir-i-Arab-Madrasa. Dieses Areal gehört zu den beeindruckendsten Orten der Stadt.

Blick auf den Innenhof und den zentralen Iwan der Ulugbek-Madrasa in Buchara, Usbekistan, mit blauen geometrischen Fliesenmustern an den Ziegelwänden.

Das Bild zeigt den Innenhof und den Haupt-Iwan der Ulugbek-Madrasa in Buchara, Usbekistan. Sie wurde 1417 erbaut und ist die älteste erhaltene Madrasa Zentralasiens. Sie diente als Vorbild für viele spätere Bildungseinrichtungen, darunter auch jene am Registan-Platz in Samarkand. Der friedvolle Innenhof der Ulugbek-Madrasa, der ältesten erhaltenen Madrasa Zentralasiens, zeugt von der raffinierten Eleganz der timuridischen Architektur des 15. Jahrhunderts. Als Meisterwerk timuridischer Handwerkskunst ist der Innenhof der Ulugbek-Madrasa mit kunstvollen Majolika-Fliesen und Inschriften verziert, die zum Streben nach Wissen aufrufen.

  • Kalon 🕌 Moschee
    • Die Kalon-Moschee ist groß und offen gestaltet. Der Innenhof ist weitläufig und die Atmosphäre strahlt Ruhe aus. Obwohl die Moschee vielen Gläubigen Platz bietet, herrscht dort aufgrund ihrer Größe oft Stille. Die Wände sind schlicht verziert, und die Bögen schaffen einen klaren und harmonischen Raum.
    • Besucher können durch den Innenhof schlendern und die Details des Gebäudes betrachten. Die Moschee wird noch immer für die täglichen Gebete genutzt; daher sollten Besucher respektvoll sein und die örtlichen Regeln beachten.

Ein Blick auf den Po-i-Kalyan-Komplex, der den unglaublichen Kontrast zwischen dem kunstvollen Mauerwerk des Karachaniden-Minaretts und den farbenprächtigen Mosaikfliesen der Moschee verdeutlicht.

Der weitläufige Poi Kalon-Platz, auf dem das hoch aufragende Kalon-Minarett aus dem 12. Jahrhundert neben dem prächtigen Eingang der Kalon-Moschee thront, ist das spirituelle Herz von Buchara. Der Blick auf den Poi Kalon-Komplex verdeutlicht den beeindruckenden Kontrast zwischen dem kunstvollen Mauerwerk des Karachaniden-Minaretts und den farbenprächtigen Mosaikfliesen der Moschee.

  • Kalon-Minarett
    • Das Kalon-Minarett ist hoch und von vielen Teilen der Stadt aus sichtbar. Es besticht durch seine schlichte Form und die klar erkennbaren Ziegelmuster. Das Minarett steht seit Jahrhunderten und hat Kriege, Erdbeben und die Veränderungen der Stadt überstanden. Heute ist es eines der wichtigsten Wahrzeichen Bucharas.

Nahaufnahme von kunstvollen blauen und grünen geometrischen Fliesenmustern und floralen Mosaiken an den Bogenwänden im Innenhof einer Madrasa in Buchara.

Die atemberaubenden geometrischen und floralen Fliesenarbeiten im Innenhof der Mir-i-Arab-Madrasa sind ein perfektes Beispiel für die geometrischen „Girih“- und floralen „Islimi“-Muster, die die usbekische Architekturkunst prägen. Ein faszinierendes Schauspiel traditioneller usbekischer Ornamentik, bei dem ineinandergreifende geometrische „Girih“-Muster und florale „Islimi“-Motive einen nahtlosen Teppich aus blauen und türkisfarbenen Fliesen bilden. Die Kunst der Fliese: Diese komplexen Mosaike zeugen von der mathematischen Präzision und der spirituellen Tiefe der Meisterhandwerker Bucharas im 16. Jahrhundert.

  • Mir-i-Arab Madrasa
    • Die Mir-i-Arab Madrasa ist eine aktive Koranschule. Hier werden islamische Fächer unterrichtet. Das Gebäude hat einen großen Eingang mit blauen Fliesen und geometrischen Mustern. Besucher können die Klassenräume nicht betreten, aber die Fassade besichtigen und von einem einheimischen Führer mehr über die Geschichte der Madrasa erfahren.

Touristen spazieren über den Po-i-Kalyan-Platz in Buchara, Usbekistan, auf dem das hohe gemauerte Kalyan-Minarett und eine große Moschee mit türkisfarbener Kuppel zu sehen sind.

Der Poi Kalon-Komplex im vollen Tageslicht zeigt die Kalon-Moschee und das Kalon-Minarett, wie sie sich Besuchern im Herzen der Altstadt präsentieren. Das architektonische Herzstück Bucharas: ein atemberaubender Blick auf den imposanten Iwan der Kalon-Moschee und das legendäre Minarett, die die für die Stadt charakteristische Mischung aus erdfarbenen Ziegeln und leuchtend blauen Fliesen eindrucksvoll zur Geltung bringen.


Lyabi‑Hauz und die umliegenden Madrasas

Lyabi-Hauz ist ein zentraler Platz mit einem Wasserbecken. Alte Medresen und ein Teehaus umgeben ihn. Der Platz ist tagsüber und abends belebt. Die Menschen sitzen am Wasser, trinken Tee und unterhalten sich mit Freunden.

  • Nadir Divan‐Beg Madrasa
    • Diese Madrasa verfügt über einen großen Innenhof und eine schlichte Dekoration. Besucher können hineingehen und kleine Läden entdecken, die Kunsthandwerk verkaufen.

Makroaufnahme eines blau-weißen floralen Fliesenmosaiks an einer Säule in Buchara, Usbekistan, mit dem verschwommenen Kalyan-Minarett im fernen Hintergrund.

Eine Nahaufnahme der eleganten „Islimi“-Blumenornamente, deren gewundene Ranken und lotusartige Blüten in tiefem Kobaltblau und Weiß die ewige Schönheit des Paradieses in der usbekischen Kunst verkörpern. Die farbenprächtigen glasierten Fliesen der Bucharaer Medressen sind handbemalt mit Mineralpigmenten, wodurch reiche Texturen und Farben entstehen, die über Jahrhunderte hinweg leuchtend geblieben sind.

  • Khanaka
    • Ein Khanaka ist ein Gebäude, das für religiöse Zusammenkünfte genutzt wurde. Das Khanaka in der Nähe von Lyabi-Hauz zeichnet sich durch ein ruhiges Interieur und ein schlichtes Design aus. Es zeugt davon, wie sich einst religiöse Gemeinschaften trafen.
  • Menschorientierte Erfahrung
    • Lyabi-Hauz ist ein guter Ort, um das Alltagsleben zu beobachten. Familien spazieren hier, Kinder spielen und ältere Menschen sitzen auf Bänken. Die Atmosphäre ist freundlich und entspannt.

Blick auf das hohe, aus Ziegeln erbaute Kalyan-Minarett, das sich hinter einem türkisfarbenen Kuppelgebäude mit kunstvollen blauen und goldenen geometrischen Fliesenmustern in Buchara, Usbekistan, erhebt.

Das goldene, kunstvoll geflochtene Mauerwerk des Kalon-Minaretts aus dem 12. Jahrhundert bildet einen atemberaubenden Kontrast zu den leuchtend türkisfarbenen Kuppeln und den mit Mosaiken bedeckten Wänden der Mir-i-Arab-Madrasa. Ein Spiel mit Textur und Farbe: Die monumentale Dimension der Architektur Bucharas wird durch die filigranen geometrischen Mosaiken, die jeden Bogen und jede Kuppel des Poi Kalon-Komplexes umrahmen, abgemildert.


Chor Moll

Tschor Minor ist ein kleines Gebäude mit vier Türmen. Es unterscheidet sich von anderen Gebäuden in Buchara. Die Türme haben blaue Kuppeln, und das Gebäude selbst hat eine schlichte Form. Besucher genießen oft einen Spaziergang um das Gebäude herum, da die Umgebung ruhig und leicht zu erkunden ist.

Die ausgewählten lokalen Reiseleiter in Buchara können Ihnen die Geschichte von Tschor Minor erklären und erläutern, warum es in diesem Stil erbaut wurde.

Zwei große Kuppeln in Samarkand, Usbekistan; eine mit kunstvollen blauen und goldenen geometrischen Mustern und eine aus schlichten Terrakotta-Ziegeln unter einem Sonnenuntergangshimmel.

Die faszinierende Nekropole Shah-i-Zinda in Samarkand ist berühmt für ihre blau gekachelte Architektur. Diese Ansicht verdeutlicht die Vielfalt der Kuppelstile in der timuridischen Grabarchitektur. Die Kuppeln Samarkands, ein Beispiel für Symmetrie und Kontrast, zeigen die Entwicklung vom einfachen Ziegelmauerwerk hin zur prachtvollen, gemusterten Majolika, die die timuridische Renaissance prägte. Im sanften Licht des Sonnenuntergangs erstrahlen die geometrischen „Girih“-Muster auf diesen alten Kuppeln und spiegeln den Status der Stadt als Juwel der Seidenstraße wider.

 


Sufi-Erbe und der Naqshbandi-Komplex

Der Sufismus ist ein wichtiger Bestandteil der islamischen Tradition in Zentralasien. Er konzentriert sich auf spirituelle Praxis, Selbstdisziplin und inneren Frieden. Einer der angesehensten Sufi-Führer, Bahauddin Naqshband, wurde in der Nähe von Buchara geboren.

Ansicht von unten auf einen zylindrischen Backsteinturm in Buchara, Usbekistan, der mit aufwendigen geometrischen Fliesenmustern in Blau und Türkis verziert ist.

Der Seitenturm und die Fassade der Mir-i-Arab-Madrasa in Buchara zeugen von der unglaublichen Präzision der Banna'i-Technik (Mauerwerkstechnik). Sie sind ein beeindruckendes Beispiel dieser Technik, bei der glasierte blaue Ziegel direkt in die Terrakotta-Struktur eingearbeitet werden, um massive, dauerhafte geometrische Muster zu schaffen. Jeder Zentimeter dieser Fassade aus dem 16. Jahrhundert ist wie eine Leinwand, verziert mit komplexen, ineinandergreifenden Mustern, deren Erscheinungsbild sich durch das Spiel von Licht und Schatten auf dem Mauerwerk verändert.

Naqshbandi-Komplex

Der Naqshbandi-Komplex liegt außerhalb der Stadt. Er umfasst eine Moschee, einen Innenhof und das Grabmal Bahauddins Naqshbandis. Viele Menschen besuchen diesen Ort aus spirituellen Gründen. Die Atmosphäre ist ruhig und respektvoll.

Besucher können Menschen beim Beten, beim Lesen religiöser Texte oder beim langsamen Spaziergang durch den Innenhof beobachten. Die Anlage ist sauber und gepflegt. Ein ortskundiger Führer erläutert die Bedeutung des Sufismus in der Region sowie den Einfluss des Naqschbandi-Ordens auf das islamische Denken.

Blick durch einen spitzbogigen Backsteinbogen auf eine leuchtend türkisfarbene Kachelkuppel und mit Mosaiken verzierte Wände in Buchara, Usbekistan.

Ein Meisterwerk der Perspektive: Ein antiker Backsteinbogen rahmt die leuchtend türkisfarbene Kuppel der Mir-i-Arab-Madrasa ein und unterstreicht die Symmetrie der sakralen Räume Bucharas. Diese Ansicht fängt den Übergang von den rauen, erdigen Texturen des Backsteinmauerwerks aus dem 16. Jahrhundert zu den raffinierten, himmelblauen Mosaiken ein, die Buchara zu einem Juwel der Seidenstraße gemacht haben.

☪️ Religion im modernen 🇺🇿 Usbekistan

Religion spielt im modernen Usbekistan eine wichtige Rolle. Die meisten Einwohner des Landes sind Muslime. Viele Familien pflegen islamische Traditionen im Alltag. Sie beten, besuchen Moscheen und feiern religiöse Feiertage.

Nahaufnahme der farbenprächtigen Muqarnas-Stalaktitengewölbe in Buchara, Usbekistan, mit aufwendigen, handgemalten floralen und geometrischen Mustern in Blau, Gold und Orange.

Ein Kaleidoskop der Kunst des 17. Jahrhunderts: Das Muqarnas-Gewölbe der Abdulaziz-Khan-Madrasa besticht durch eine seltene Farbpalette aus Gelb-, Orange- und Grüntönen und erweitert damit die Grenzen traditioneller Dekoration. Die filigrane, an Stalaktiten erinnernde Geometrie der Decke erzeugt ein Gefühl unendlicher Komplexität und ist mit zarten floralen Motiven verziert, die den Höhepunkt der bucharischen Ornamentkunst darstellen.

  • Regierung und ☪️ Religion
    • Usbekistan ist ein säkularer Staat. Das bedeutet, dass die Regierung und die religiösen Institutionen getrennt sind. Die Regierung fördert den Erhalt des religiösen Erbes sowie die Restaurierung historischer Gebäude. Gleichzeitig reguliert sie die religiöse Bildung und die Aktivitäten, um die Stabilität zu gewährleisten.

Blick auf einen gewölbten Ziegelkorridor im Innenhof einer Madrasa in Buchara, der zu einer großen türkisfarbenen Kuppel und mit Mosaikfliesen verzierten Wänden in Usbekistan führt.

Die sich wiederholenden Bögen des Innenhofs der Mir-i-Arab-Madrasa erzeugen ein Gefühl endloser Symmetrie und lenken den Blick auf die strahlend türkisfarbene Kuppel, die dieses Meisterwerk des 16. Jahrhunderts krönt. Ein Spiel mit Textur und Farbe: Die sonnenwarmen Ziegel des Innenhofs werden durch zarte Bänder aus blauen und grünen Fliesen zum Leben erweckt – ein charakteristisches Merkmal des ikonischen Architekturstils von Buchara.

  • Tägliches ☪️ religiöses Leben
    • In vielen Städten, darunter auch Buchara, können Besucher den Gebetsruf mehrmals täglich hören. Die Menschen besuchen das Freitagsgebet und die Schreine und nehmen an Gemeindeveranstaltungen teil. ☪️ Religion ist Teil des Familien- und des gesellschaftlichen Lebens sowie der kulturellen Identität.

Nahaufnahme der kunstvoll gemauerten Krone des Kalyan-Minaretts in Buchara, Usbekistan, mit komplexen geometrischen Mustern und Muqarnas-Schnitzereien vor tiefblauem Himmel.

Als Höhepunkt der Ingenieurskunst des 12. Jahrhunderts gilt das Kalon-Minarett mit seinen zwölf Bändern aus vielfältigen geometrischen Mustern, die ausschließlich aus gebrannten Ziegeln und dem Spiel von Licht und Schatten geschaffen wurden. Bekannt als „Lichtturm“, besticht die obere Rotunde des Minaretts durch kunstvolle Muqarnas-Gesimse (Stalaktiten), die einst das Licht von Laternen über die Wüste reflektierten. Das Minarett ist so solide gebaut, dass es zu den wenigen Bauwerken in Buchara zählt, die die Mongoleninvasion überstanden haben. Seine dekorativen Bänder enthalten einige der frühesten bekannten Beispiele für blau glasierte Fliesen in der zentralasiatischen Architektur. Die größte Schönheit rührt jedoch von der raffinierten, „gewebten“ Ziegelanordnung her.

  • Respekt vor der Tradition
    • Viele Menschen in Usbekistan respektieren religiöse Traditionen, auch wenn sie diese nicht täglich praktizieren. Sie pflegen Bräuche rund um Gastfreundschaft, Familientreffen und Feiertage. Diese Traditionen tragen zu einem starken Gemeinschaftsgefühl bei.

Gesamtansicht des hohen, sich verjüngenden Kalyan-Minaretts in Buchara, Usbekistan, mit seinen 12 einzigartigen Bändern aus Zierziegeln unter strahlend blauem Himmel.

Die majestätische Schönheit des Kalon-Minaretts bietet einen freien Blick auf seinen sich verjüngenden Ziegelschaft sowie auf die kunstvollen Zierbänder, die es umgeben. 47 Meter über der Altstadt ragend, hat das Kalon-Minarett dank seiner sich verjüngenden Form und seines tiefen Fundaments fast 900 Jahre Erdbeben und Geschichte überstanden. Das Minarett, ein vertikaler Wandteppich aus gebrannten Ziegeln, besticht durch eine Reihe von Zierbändern, darunter ein seltenes Band aus blau glasierten Fliesen – eine der frühesten Verwendungen von Farbe in der Region. Bei genauer Betrachtung des Sockels entdeckt man ein Band kufischer Kalligrafie aus blauglasierten Fliesen. Diese revolutionäre Ergänzung aus dem Jahr 1127 markierte den Beginn der Ära der „blauen Fliesen“, die später die berühmtesten Städte der Seidenstraße prägen sollte.

 


Religiöser Alltag in Buchara

Buchara hat viele aktive Moscheen. Besucher können beobachten, wie Gläubige in die Moscheen zum Gebet gehen. Die Atmosphäre ist ruhig und respektvoll. Viele Familien besuchen gemeinsam religiöse Stätten.

Eine sonnige, enge Straße in der Altstadt von Buchara, wo einheimische Frauen im Schatten alter Backsteingebäude farbenfrohe Textilien und handgefertigte Kunsthandwerksartikel verkaufen.

Abseits der Monumente lebt der Geist Bucharas in seinen engen Gassen, wo einheimische Handwerker inmitten von Mauern aus dem 16. Jahrhundert noch immer uralte Handwerkskünste wie Seidenweberei und Stickerei ausüben. Die zeitlose Atmosphäre eines Bucharaer Straßenmarktes, in der die leuchtenden Farben traditioneller usbekischer Stoffe einen markanten Kontrast zu den für die Stadt typischen sonnengegerbten Ziegeln bilden, ist unvergleichlich. Buchara ist seit über 2000 Jahren ein Handelszentrum. Viele der heutigen Straßen folgen noch immer dem ursprünglichen Grundriss der mittelalterlichen Stadt, der mit seinen engen Gassen und hohen Mauern Reisenden Schutz vor der Hitze bot.

  • Freitagsgebet
    • Der Freitag ist ein wichtiger Tag für Muslime. Viele Menschen versammeln sich in der Kalon-Moschee zum wöchentlichen Hauptgebet. Der Innenhof ist voller Leben, und der Klang des Gebets erfüllt den Raum.
  • Schreine und Pilgerstätten
    • Manche Besucher kommen aus spirituellen Gründen nach Buchara. Sie besuchen Schreine, lesen religiöse Texte und verweilen an stillen Orten. Der Naqschbandi-Komplex ist einer der wichtigsten Pilgerorte.

In einem historischen Innenhof von Buchara tanzt eine Frau in einem goldenen Trachtenkleid, während Männer in blauen, samtenen, bestickten Gewändern die Doira-Trommel spielen.

Das pulsierende Kulturleben Bucharas wird durch eine traditionelle usbekische Musik- und Tanzvorführung in einem historischen Innenhof unterstrichen. Die architektonischen Meisterwerke Bucharas bilden eine zeitlose Bühne für traditionelle Darbietungen, bei denen der Rhythmus der Doira-Trommel und der Volkstanz die Geschichte der Stadt zum Leben erwecken. Der Mann spielt eine Doira, ein klassisches zentralasiatisches Perkussionsinstrument. Diese Aufführungen sind in den alten Medressen Bucharas, die in Kulturzentren umgewandelt wurden, um das immaterielle Erbe der Stadt zu bewahren, weit verbreitet. Die farbenfrohen und detailreichen traditionellen Kostüme der Darsteller spiegeln die kunstvollen Muster der berühmten Monumente Bucharas wider und zelebrieren das reiche Erbe usbekischer Kunst.

  • Menschenorientierte Beobachtungen
    • Besucher bemerken oft einfache und bedeutungsvolle Momente:
      • Ein Vater 🫖 lehrt sein Kind, wie man sich vor dem Gebet wäscht.
      • Ältere Männer sitzen beisammen und lesen.
      • Frauen besuchen Schreine mit ihren Familienangehörigen

Diese Momente zeigen, wie ☪️ Religion Teil des täglichen Lebens ist.

Ein großes, gewölbtes Backsteinportal in Buchara, Usbekistan, das von goldenem Sonnenlicht erhellt und mit detaillierten blauen und gelben Mosaikmustern verziert ist.

Im warmen Licht der untergehenden Sonne offenbart das kunstvolle geometrische Fliesenmuster der Mir-i-Arab-Madrasa die unglaubliche Tiefe und Komplexität der usbekischen Ornamentik des 16. Jahrhunderts. Diese Perspektive unterstreicht die monumentale Größe der „Großen Madrasa“ von Buchara, deren Meisterwerk die blau-goldene Bögeniesenkunst hoch aufragend, in Bögen und Nischen einrahmt.


Sufi-Pilgerreise nach Buchara in 🇺🇿 Usbekistan

Die Sufi-Pilgerfahrt (Ziyarat) in Zentralasien ist eine tiefgreifende spirituelle Reise, die sich auf die Gräber heiliger Personen konzentriert, die den „inneren“ Weg des Islams betonten. Buchara ist zwar das bekannteste Ziel, doch die gesamte Region ist übersät mit Schreinen, die heute noch lebendige Zentren des Gebets, der Meditation und der Gemeinschaft sind.

Die hohe, aus hellen Ziegeln errichtete Fassade der Khanqah Nodir Devon Begi in Buchara, Usbekistan, mit einem großen zentralen Bogen und einem zylindrischen Eckturm.

Die Khanqah Nodir Devon Begi, erbaut 1620, ist ein zentraler Bestandteil des berühmten Lyabi-Hauz-Ensembles und diente als Ort für Sufi-Zeremonien sowie als Unterkunft für reisende Derwische. Die Khanqah Nodir Devon Begi ist ein Meisterwerk der Architektur des 17. Jahrhunderts mit einer massiven, schmucklosen Backsteinfassade, die die natürliche Schönheit des bucharischen Mauerwerks hervorhebt. Am Rande des Lyabi-Hauz-Teichs gelegen, spiegelt die imposante Erscheinung und die hohe, schmale Form der Khanqah ihre historische Rolle als bedeutender Sufi-Rückzugsort und Versammlungssaal wider. Anders als die meisten Madrasas, die einen geschlossenen Innenhof haben, verfügt eine Khanqah über eine große zentrale Halle. Diese ist berühmt für ihre außergewöhnliche Akustik, die sich perfekt für rhythmischen Gesang und spirituelle Zusammenkünfte der Sufis eignet.

Die wichtigste Pilgerroute ist die der „Sieben Heiligen von Buchara“ (die Sieben Pirs): ein Rundweg, der nach Ansicht vieler als eine Art „Kleiner Hadsch“ für diejenigen gilt, die nicht nach Mekka reisen können.

Die sieben Heiligen von Buchara

Die Anhänger des Naqshbandi-Ordens besuchen diese sieben Schreine der Regeleise in einer bestimmten Reihenfolge und folgen dabei chronologisch der Linie der Meister.

Reihen von farbenfrohen, handbemalten usbekischen Keramiktellern mit lebhaften geometrischen Ikat-Mustern und blauen Blumenmotiven auf einem Markt in Buchara.

Usbekische Keramik ist ein Handwerk, das in Regionen wie Gijduvan und Rishtan seit über einem Jahrtausend blüht. Diese handbemalten Teller, die man oft in den Handelskuppeln Bucharas findet, spiegeln die architektonischen Muster der Stadt wider. Sie sind eine lebendige Ausstellung traditioneller usbekischer Keramik, bei der die markanten „Atlas“-Ikat-Muster und die filigranen floralen „Islimi“-Motive der Architektur auf handbemalten Ton übertragen werden. Diese Keramiken sind mehr als Souvenirs; sie sind eine lebendige Verbindung zur Seidenstraße, da sie mit natürlichen Mineralglasuren die tiefen Blautöne und erdigen Rottöne erzielen, die man an den Monumenten Bucharas sieht.

Die sieben Heiligen von Buchara

Die massiven, geschwungenen Lehmziegelmauern der Festung Arche von Buchara vor dem strahlend blauen Himmel in Usbekistan.

Die gewaltigen, geschwungenen Außenmauern der Arche von Buchara, der alten Festung der Stadt und des ältesten Monuments der Region. Die kolossalen Mauern der Arche von Buchara, die bis zu 20 Meter hoch aufragen, symbolisieren seit über 1500 Jahren Macht und Schutz für die Herrscher der Stadt. Als Meisterwerk der Militärtechnik zeichnen sich die ikonischen Bastionen der Arche durch ein einzigartiges, schräges Design aus, das architektonisch ebenso beeindruckend wie strategisch wirksam war. Während ein Großteil des Festungsinneren im frühen 20. Jahrhundert beschädigt wurde, sind diese Außenmauern weitgehend intakt geblieben und bewahren so den ursprünglichen Grundriss dessen, was einst eine „Stadt in der Stadt“ für die Emire von Buchara war.

Der Bahauddin Naqshbandi-Komplex

Nur 12 km von Buchara entfernt liegt dieses „🕋 Mekka Zentralasiens“.

  • Das Ritual: Pilger gehen oft dreimal von der Stadt zum Schrein, um ihre Hingabe zu bezeugen.

Aufwendig verzierte Muqarnas-Gewölbe in Buchara, Usbekistan, mit handgemalten floralen Motiven und geometrischen Mustern in Blau, Gold, Orange und Weiß.

Die prächtigen Muqarnas (Wabengewölbe) der Abdulaziz-Khan-Madrasa, ein Meisterwerk des 17. Jahrhunderts, repräsentieren den Höhepunkt der dekorativen Kunst in Buchara. Die Madrasa, ein Kaleidoskop der Handwerkskunst des 17. Jahrhunderts, besticht durch seltene Gelb- und Orangetöne, die von der traditionellen blau-weißen Farbpalette abweichen. Die kunstvollen „Islimi“-Blumenornamente in diesen stalaktitenartigen Strukturen wurden von Meistern handgemalt, um die Schönheit eines ewigen Gartenparadieses darzustellen. Diese Madrasa wurde eigens errichtet, um die ältere Ulugh-Beg-Madrasa auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu überstrahlen. Die Künstler verwendeten die Technik des Kundal, die durch das Übereinanderlegen von Farben und Vergoldungen einen 3D-Effekt erzeugt und die Muster dadurch besonders hervorhebt.

  • Der heilige Baum: Im Hof ​​liegt ein umgestürzter Stamm eines Maulbeerbaums. Der Legende nach wuchs er aus dem Stab des Heiligen hervor. Traditionell kriechen Pilger unter dem Stamm hindurch und äußern dabei einen Wunsch (moderne Naturschutzmaßnahmen schränken dies jedoch seit 2026 häufig ein, um das Holz zu schützen).
  • Das 🏛️ Museum des Sufismus: Der Komplex beherbergt ein 🏛️ Museum, das die Naqshbandi-Philosophie detailliert darstellt: "Dil ba Yoru, Dast ba Kor" (Herz bei Gott, Hände bei der Arbeit).

Die Krone des Kalyan-Minaretts besteht aus 16 Bogenfenstern und einem prächtigen Muqarnas-Gesims, die alle kunstvoll aus gebrannten Ziegeln gefertigt sind und so eine Textur von unglaublicher Tiefe erzeugen.

Die Krone des Kalon-Minaretts zieren 16 Bogenfenster und ein prächtiges Muqarnas-Gesims, kunstvoll aus gebrannten Ziegeln gefertigt, die eine beeindruckende Tiefenwirkung erzeugen. Dieses Bild bietet einen hervorragenden Blick auf die Spitze des Kalon-Minaretts und hebt die ikonische Rotunde sowie die kunstvollen Muqarnas-Gesimse (Stalaktitenverzierungen) hervor, die dieses Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert krönen. Als Meisterwerk der Steinmetzkunst ist der Schaft des Kalon-Minaretts mit geometrischen Ziegelbändern umhüllt, die nahtlos in die aufwendig verzierte Krone der Rotunde übergehen. Das Minarett wurde vom Architekten Bako erbaut, dessen Name noch heute auf einem der Zierbänder eingraviert ist. Der Legende nach verwendete er einen speziellen Mörtel aus Kamelmilch, um die Langlebigkeit des Bauwerks über Jahrhunderte hinweg zu gewährleisten – eine Behauptung, die durch dessen bemerkenswerten Erhalt seit 1127 untermauert wird.

Weitere bedeutende Schreine in 🇺🇿 Usbekistan

Neben Buchara besitzen noch einige andere Orte eine immense spirituelle Bedeutung:

  • Shah-i-Zinda (Samarkand): Eine beeindruckende Nekropole, die um das Grabmal Kusam ibn Abbas, eines Cousins des Propheten Mohammed, errichtet wurde. Sie gilt als einer der heiligsten Orte der Stadt.
  • Zangi-Ata (Taschkent): Der Zangi-Ata-Komplex ist ein bekannter Sufi-Schrein und Pilgerort aus dem 14. Jahrhundert in der Nähe von Taschkent, Usbekistan. Er ist dem Scheich Ay-Khoja (13. Jahrhundert) gewidmet, einem verehrten Heiligen, der als „Schwarzer Vater“ bekannt ist. Der Komplex wurde im Auftrag von Timur erbaut und umfasst ein Mausoleum, eine Moschee sowie das Grabmal seiner Frau Anbar-Bibi, der Schutzpatronin der Mütter.

Perspektivische Ansicht eines langen, sonnendurchfluteten Korridors mit sich wiederholenden Spitzbögen in der Kalyan-Moschee 🕌 in Buchara, Usbekistan.

Die rhythmische Schönheit der inneren Galerie der Kalon-Moschee ist faszinierend. Die gewölbten Arkaden umgeben den weitläufigen Innenhof und werden von 208 massiven Säulen getragen. Die sich wiederholenden Spitzbögen der Galerie erzeugen ein hypnotisches Gefühl von Tiefe und Symmetrie, charakteristisch für die Architektur der Shaybaniden des 16. Jahrhunderts. Schlicht und doch tiefgründig bietet das Spiel von Licht und Schatten in diesen alten Bogengängen einen friedvollen Rückzugsort inmitten des pulsierenden Herzens der historischen Altstadt Bucharas. Die Galerien tragen 288 flache Kuppeln, die den gesamten Umfang der Moschee bedecken. Diese Konstruktion wurde speziell entwickelt, um den Tausenden von Gläubigen, die sich hier zum Freitagsgebet versammeln, Kühlung und Schatten zu spenden.

  • Pahlavon Mahmud (Chiwa): Ein Denkmal in Chiwa, Choresm. Der Mausoleumskomplex hat eine Gesamtfläche von 50 x 30 Metern und wurde ursprünglich 1664 als Wunderkuppel über dem Grab von Pahlavon Mahmud errichtet. Er ist ein Meisterwerk der Architektur aus blauen Ziegeln und ein bedeutender Pilgerort in der Region Choresm.

Pilgeretikette

Wenn Sie diese Orte als Reisender oder Pilger besuchen, beachten Sie bitte folgende Verhaltensregeln:

Die kunstvoll verzierte Fassade der Mir-i-Arab-Madrasa in Buchara, Usbekistan, mit leuchtend blauen und gelben geometrischen Fliesenmosaiken unter strahlend blauem Himmel.

Die prachtvoll verzierte Fassade und der Hofeingang der Mir-i-Arab-Madrasa, eines der bedeutendsten spirituellen und architektonischen Wahrzeichen Bucharas, sind Meisterwerke islamischer Geometrie. Das monumentale Portal der Mir-i-Arab-Madrasa ist ein Paradebeispiel islamischer Geometrie mit kunstvollen Fliesenarbeiten, die sich über die hohen Bogenreihen erstrecken. Von großflächigen „Girih“-Mustern bis hin zu zarten floralen „Islimi“-Motiven – diese Fassade aus dem 16. Jahrhundert zeigt die ganze Bandbreite der legendären Fliesenkunst Bucharas.

 

  • Kleidung: Angemessene Kleidung ist erforderlich (Schultern und Knie bedeckt). Im unmittelbaren Bereich des Schreins wird von Frauen im Allgemeinen erwartet, ein Kopftuch zu tragen.
  • Umrundung: An vielen Schreinen ist es üblich, dreimal gegen den Uhrzeigersinn um das Grab herumzugehen.
  • Opfergaben: Es ist üblich, dass Menschen für die Armen oder zum Erhalt des Schreins spenden, oft indem sie kleine Geldbeträge oder Brot hinterlassen.

Nahaufnahme von leuchtend blauen und türkisfarbenen floralen Fliesenmosaiken an einer abgerundeten Säule und einem Bogenportal der Mir-i-Arab-Madrasa in Buchara, Usbekistan.

Ein atemberaubendes Beispiel islamischer Ornamentik: Zarte florale Muster in tiefem Kobaltblau und Türkis umschlingen die Säulen der Madrasa wie ein nahtloser, glasierter Wandteppich. Der kunstvolle Übergang zwischen dem strukturierten, geometrischen Mauerwerk und der glatten, lebendigen Oberfläche der handbemalten Majolikafliesen zeugt von der höchsten Handwerkskunst des 16. Jahrhunderts. Die hier sichtbaren, geschwungenen Flächen waren besonders schwierig zu fliesen. Die Kunsthandwerker mussten jedes Majolikastück individuell anpassen, um die perfekte Symmetrie der komplexen floralen Muster zu gewährleisten, die sich um die Säulen schmiegen.

  • Fotografie: Das Fotografieren der Architektur ist in der Regel willkommen; vermeiden Sie jedoch, Fotos von Menschen zu machen, die in tiefem Gebet versunken sind, oder die Tore des Grabmals zu berühren.

Der Sufismus ist in dieser Region nicht nur historisch bedeutsam, sondern auch eine lebendige Tradition. Selbst im hochtechnisierten Jahr 2026 werden junge Berufstätige und Studierende diese 700 Jahre alten Gräber aufsuchen, um einen Moment der Stille und Verbundenheit zu finden.

Eine große, leuchtend türkisfarbene Kachelkuppel in Buchara, Usbekistan, mit einem breiten Band aus kunstvoller weißer arabischer Kalligrafie und geometrischen Mosaiken.

Diese beeindruckende Vogelperspektive zeigt eine der beiden türkisfarbenen Kuppeln der Mir-i-Arab-Madrasa, die seit dem 16. Jahrhundert die Skyline Bucharas prägt. Die strahlend türkisfarbene Kuppel der Mir-i-Arab-Madrasa wird von einem massiven Band kufischer Kalligrafie umrahmt, dessen farbenprächtigen Fliesen heilige Inschriften eingearbeitet sind. Über den erdigen Tönen der Altstadt ragen diese schimmernden Kuppeln empor und sind kilometerweit sichtbar – ein Symbol für die spirituelle und intellektuelle Bedeutung der Madrasa.


Praktische Tipps für den Besuch von Moscheen 🕌 von respektvollen nicht-muslimischen Reisenden

Der Besuch von Moscheen in Usbekistan ist für Nichtmuslime im Allgemeinen willkommen, da viele dieser Stätten sowohl aktive Gebetsstätten als auch historische Denkmäler sind. Da es sich jedoch um heilige Orte handelt, gelten bestimmte Regeln und Verhaltensnormen, die beachtet werden sollten, um einen respektvollen Besuch zu gewährleisten.

Nahaufnahme von handbemalten Schachfiguren aus Holz in traditionellen blauen und rosa usbekischen Trachten mit Turbanen auf einem Schachbrett in Buchara.

Eine fantasievolle Verbindung von Kunst und Strategie: Diese handbemalten Schachfiguren sind in traditionelle usbekische Gewänder und Turbane gehüllt und machen jede Partie zu einer farbenfrohen Hommage an das lokale Erbe. Jenseits der imposanten Monumente zeigt sich Bucharas Kunstfertigkeit in den feinen Details der Holzschnitzerei und der Miniaturmalerei, wie diese sorgfältig verzierten Schachsets belegen. Schach hat tiefe Wurzeln in Usbekistan; einige der ältesten bekannten Schachfiguren der Welt, die aus dem 7. Jahrhundert stammen, wurden in der nahegelegenen Region Samarkand entdeckt. Auch heute noch ist Buchara ein fantastischer Ort, um diese lebendigen Zeugnisse der Geschichte zu entdecken.

Hier sind die Richtlinien für den Besuch von Moscheen 🕌:

1. Kleiderordnung (Die wichtigste Regel)

Die allgemeine Regel lautet: „lang und locker“. Selbst im heißen usbekischen Sommer 🌞 hat Bescheidenheit Priorität.

Das Kalyan-Minarett in Buchara, Usbekistan, nachts beleuchtet, zeigt detailliertes, leuchtendes Mauerwerk und eine gewölbte Rotunde vor schwarzem Hintergrund.

Diese eindrucksvolle Nachtaufnahme zeigt das beleuchtete Kalon-Minarett und präsentiert sein kunstvolles Mauerwerk vor dem schwarzen Himmel. Nachts verwandelt sich das Kalon-Minarett in einen „Lichtturm“, dessen zwölf kunstvolle Ziegelreihen leuchten und jahrhundertealte architektonische Meisterschaft unterstreichen. Das Spiel von Licht und Schatten auf der strukturierten Oberfläche des Minaretts offenbart die unglaubliche Tiefe seines Mauerwerks aus dem 12. Jahrhundert, von geometrischen Flechtmustern bis hin zu Stalaktitengesimsen. Im 12. Im Jahr 1000 war dieses Minarett das höchste Bauwerk Zentralasiens. Sein Name „Kalon“ bedeutet wörtlich „Groß“ – ein passender Titel für ein Monument, das über 900 Jahre lang als Wachturm, Leuchtturm für Karawanen und Gebetsruf diente.

  • Für Männer: Tragen Sie lange Hosen. Kurze Hosen, die bis zum Knie reichen, werden in Touristengebieten zwar manchmal toleriert, lange Hosen sind jedoch deutlich respektvoller. Vermeiden Sie ärmellose Hemden; ein T-Shirt ist in Ordnung, ein Hemd mit Kragen jedoch besser.
  • Für Frauen: Bitte bedecken Sie Schultern, Brust und Knie. Ein langer Rock oder eine locker sitzende Hose ist ideal.

Die Kleine Moschee in Taschkent, Usbekistan, zeichnet sich durch eine große, gemusterte türkisfarbene Kuppel und weiße Marmorwände mit kunstvollen geometrischen Fenstergittern aus.

Die Kleine Moschee in Taschkent, aufgrund ihrer strahlend weißen Marmorfassade oft auch „Weiße Moschee“ genannt, wurde 2014 fertiggestellt und ist eine wunderschöne, moderne Hommage an traditionelle usbekische Architekturstile. Ein modernes Meisterwerk: Die Kleine Moschee in Taschkent interpretiert traditionelle türkisfarbene Kuppeln und filigrane geometrische Muster neu – in strahlend weißem Marmor. Ihre Fassade zeugt von der zeitlosen Schönheit usbekischen Designs, in der klassische blaue Fliesen und goldene Akzente auf die klaren Linien zeitgenössischer Marmorverarbeitung treffen.

  • Das Kopftuch: Auf der Straße ist das Tragen eines Kopftuchs nicht erforderlich, jedoch wird von Frauen erwartet, dass sie ihr Haar bedecken, bevor sie den Gebetsraum einer aktiven Moschee betreten. Es empfiehlt sich, für diesen Zweck ein leichtes Tuch in der Tasche mitzuführen.

Nahaufnahme eines älteren usbekischen Mannes mit weißem Schnurrbart, der eine schwarze traditionelle Schädelkappe und eine dunkle Lederjacke trägt.

Die wahre Seele Bucharas liegt in seinen Menschen, die jahrhundertealte Traditionen bewahren – von den Geschichten, die sie erzählen, bis hin zu den ikonischen, handbestickten Doppas, die sie tragen. Die Doppa ist mehr als nur ein Hut; ihre Muster verweisen oft auf die Heimatregion des Trägers. In Buchara sieht man häufig einfarbig schwarze oder fein bestickte Varianten, die eine Verbindung zur gelehrten und handwerklichen Vergangenheit der Stadt herstellen.

2. Schuhetikette

  • Schuhe ausziehen: Bevor Sie den Gebetsraum betreten, müssen Sie Ihre Schuhe ausziehen. In der Nähe des Eingangs befinden sich üblicherweise Schuhablagen oder Regale.
  • Socken werden empfohlen : Es ist völlig in Ordnung (und oft sogar erwünscht), sie zu tragen. Falls Sie Sandalen tragen, bringen Sie bitte ein Paar Socken in Ihrer Tasche mit, um sie vor dem Betreten anzuziehen, da das Barfußlaufen auf den Gemeinschaftsteppichen mitunter als weniger hygienisch gilt.

Nahaufnahme eines farbenfrohen usbekischen Mosaikpaneels mit aufwendigen blauen, weißen und grünen Blumenmustern innerhalb eines geometrischen Bogenrahmens in Buchara.

Dieses kunstvolle Mosaikpaneel ist ein brillantes Beispiel für die Kashan-Mosaikkunst und stammt vermutlich aus dem Innenhof der Mir-i-Arab-Madrasa. Es veranschaulicht perfekt den „Islimi“-Stil, bei dem fließende florale und pflanzliche Linien innerhalb eines streng geometrischen Rahmens ein Gefühl organischen Wachstums erzeugen. Als Meisterwerk der „Islimi“-Ornamentik symbolisiert dieses Mosaikpaneel mit ineinandergreifenden Ranken und Lotusblüten die unendliche Schönheit eines himmlischen Gartens. Die reiche Farbpalette aus Kobaltblau, Türkis und Bernstein unterstreicht die raffinierten Mineralglasurtechniken, die von den Kunsthandwerkern Bucharas im 16. Jahrhundert perfektioniert wurden.

 

3. Den richtigen Zeitpunkt für Ihren Besuch wählen

  • Vermeiden Sie die Gebetszeiten: Betreten Sie keine Moschee während der fünf täglichen Gebete (Namaz), insbesondere nicht während des Freitagsgebets (Juma), da sie dann am stärksten besucht wird.
  • Die 30-Minuten-Regel: Als Faustregel gilt, den Raum etwa 20 bis 30 Minuten nach Beginn des Gebetsrufs (Adhan) zu meiden, da die Gemeinde zu dieser Zeit am aktivsten ist.

Blick aus der Vogelperspektive in der Abenddämmerung auf den Po-i-Kalyan-Komplex in Buchara, Usbekistan, mit einem beleuchteten Backsteinminarett und leuchtend blauen Moscheekuppeln.

Dieses atemberaubende Abendpanorama zeigt den gesamten Poi Kalon-Komplex mit dem Kalon-Minarett, der Mir-i-Arab-Madrasa und der Kalon-Moschee, die im Schein der untergehenden Sonne über Buchara erstrahlen. Es verdeutlicht die perfekte architektonische Harmonie zwischen dem Backsteinmauerwerk des 12. Jahrhunderts und den türkisfarbenen Fliesenarbeiten des 16. Jahrhunderts. Der Name Poi Kalon, „Am Fuße des Großen“, bezieht sich auf den Platz am Fuße des massiven Minaretts. Diese Ansicht verdeutlicht eindrucksvoll, wie der Komplex als spiritueller und geografischer Mittelpunkt der gesamten Stadt dient.

  • Öffnungszeiten für Touristen: Die meisten historischen Moscheen (wie in Samarkand oder Buchara) sind von 9:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang geöffnet, mit einer Unterbrechung während der Gebetszeiten.

4. Verhalten im Inneren

  • Schweigen ist Gold: Sprich flüsternd. Selbst wenn niemand in deiner Nähe betet, meditieren vielleicht Menschen in ruhigen Ecken oder lesen im Koran.

Die Mir-i-Arab-Madrasa in Buchara, Usbekistan, bei Nacht, mit einem beleuchteten zentralen Iwan, gewölbten Nischen und zwei großen türkisfarbenen Kuppeln.

Nachts erstrahlt die Mir-i-Arab-Madrasa in warmem Licht, das das Backsteinmauerwerk aus dem 16. Jahrhundert in warmes Licht taucht und die ikonischen türkisfarbenen Kuppeln noch intensiver erstrahlen lässt. So werden die perfekte Symmetrie der Fassade und die kunstvollen „Banna'i“-Ziegelmuster, die ihre Oberfläche bedecken, besonders hervorgehoben. Die Mir-i-Arab-Madrasa ist eine der wenigen islamischen Schulen in der Region, die fast das gesamte 20. Jahrhundert über ein aktives Bildungszentrum blieb. Sie ist nach Scheich Abdullah Yamani aus dem Jemen benannt, dem spirituellen Mentor des Scheibanidenherrschers Ubaidullah Khan, der ihren Bau finanziert hat.

  • Gehen Sie nicht vor Betenden: Wenn Sie jemanden beten sehen, gehen Sie niemals direkt vor ihm her. Dies wird als erhebliche Störung seiner Verbindung zu Gott angesehen. Gehen Sie hinter ihm oder halten Sie ausreichend Abstand.
  • Geschlechtertrennung: In aktiven Moscheen gibt es oft getrennte Bereiche für Männer und Frauen. Frauen sollten den dafür vorgesehenen Bereich aufsuchen (oft ein abgetrennter Bereich oder ein separater Raum). Männer sollten sich in der Regel in der Haupthalle aufhalten.

Nachtansicht des Innenhofs der Kalyan-Moschee 🕌 in Buchara, Usbekistan, mit einem zentralen Baum, beleuchteten Bögen und einem sternenklaren Himmel.

Unter dem Sternenhimmel bietet der stille Innenhof der Kalon-Moschee mit ihrem uralten Maulbeerbaum einen Ort tiefer Ruhe im Herzen Bucharas. Die beleuchteten Galerien der aus dem 16. Jahrhundert stammenden Moschee rahmen den zentralen Hof ein und lassen die zeitlosen Bögen im Timuridenstil vor dem Nachthimmel erstrahlen. Der Maulbeerbaum in der Mitte ist mehr als nur ein dekoratives Element; er ist ein beliebtes Symbol der Stadt. Jahrhundertelang spendeten solche Bäume Schatten und Früchte für die Gläubigen, und dieser hier hat Hunderte von Jahren der Geschichte Bucharas miterlebt.

  • Fotografie: In den meisten Moscheen ist das Fotografieren der Architektur erlaubt, jedoch dürfen betende Personen niemals ohne ausdrückliche Genehmigung fotografiert werden. In einigen hochsakralen Bereichen (wie dem Raum mit dem Uthman-Koran in Taschkent) kann das Fotografieren strengstens verboten sein.

Zweistöckiger Innenhof der Mir-i-Arab-Madrasa in Buchara, Usbekistan, mit gewölbten Schülerzimmern, die mit blau-weißen Fliesenmosaiken verziert sind.

Der zweistöckige Innenhof der Mir-i-Arab-Madrasa besticht durch seine rhythmische Anordnung von Bogengängen, den sogenannten Hujras, in denen Theologiestudenten jahrhundertelang lebten und studierten. Aufwendige blau-weiße Fliesenarbeiten rahmen die Eingänge dieser Madrasa aus dem 16. Jahrhundert ein und zeugen von der exquisiten geometrischen Symmetrie, die die akademische Architektur Bucharas prägt. Die Mir-i-Arab ist bis heute eine aktive islamische Madrasa. Diese kleinen Räume, die einst Hunderte von Studenten beherbergten, sind ein Zeugnis für Bucharas langjährigen Ruf als bedeutendes Bildungszentrum der islamischen Welt.

5. Interaktion

  • Der rechte Fuß: Es ist ein traditioneller islamischer Brauch, eine Moschee mit dem rechten Fuß zu betreten und mit dem linken zu verlassen. Auch wenn dies für Touristen keine strikte Regel ist, zeugt es doch von großem Respekt.
  • Begrüßung: Wenn Sie Blickkontakt mit einem Einheimischen aufnehmen, werden ein leichtes Nicken und die Begrüßung „Assalomu Alaykum“ (Friede sei mit Ihnen) stets geschätzt.

Blickt man zum monumentalen Kalon-Minarett hinauf, erkennt man die gewaltigen Ausmaße des im 12. Jahrhundert entstandenen, kunstvoll geflochtenen Ziegelmauerwerks, das es zu einer globalen Architekturikone gemacht hat. Ein Spiel von Licht und Schatten: Die filigranen geometrischen Bänder des Kalon-Minaretts zeugen von der Meisterschaft der karachanidischen Maurer, die diesen erdbebensicheren Giganten im Jahr 1127 errichteten. Diese Ansicht hebt die einzigartige, sich verjüngende Form des Minaretts hervor. Indem der Architekt Bako die Basis breiter (etwa 9 Meter) als die Spitze (etwa 6 Meter) gestaltete, schuf er ein Bauwerk mit niedrigem Schwerpunkt. Deshalb steht es seit fast 900 Jahren, während viele andere Türme in der Region einstürzten.

Tipp: Einige kleinere, sehr traditionelle Nachbarschaftsmoscheen (Guzar -Moscheen) bitten Nicht-Muslime möglicherweise, den inneren Bereich nicht zu betreten. Falls es keine Kasse oder deutliche Hinweisschilder für Touristen gibt, fragen Sie höflich am Eingang: „Mümkinmi?“ (Ist es möglich/erlaubt?).

Wenn Sie diese Regeln befolgen, werden Sie feststellen, dass die Einheimischen unglaublich herzlich sind und Ihnen oft gerne die Geschichte ihrer Moschee erzählen.

Blick aus der Froschperspektive auf das hohe, aus strukturierten Ziegeln erbaute Kalyan-Minarett in Buchara, Usbekistan, das sich über historische Mauern in einen blauen Himmel mit sanften Wolken erhebt.

Ein atemberaubender Kontrast der Geschichte Bucharas: Die kunstvolle blaue Majolika und die kufische Kalligrafie der Mir-i-Arab-Madrasa treffen auf die zeitlosen, kunstvoll geflochtenen Ziegelmuster des Kalon-Minaretts. Dieser Anblick unterstreicht die Meisterschaft der Banna'i-Baukunst – die Technik, glasierte blaue Ziegel in die Fassade einzuweben und so gewaltige geometrische Muster zu schaffen, die das dahinter aufragende Minarett perfekt ergänzen. Das breite Kalligrafieband an der Spitze der Madrasa ist nicht nur dekorativ; es enthält grundlegende religiöse Texte und Widmungen an die Stifter des Gebäudes und dient somit sowohl als spirituelle Botschaft als auch als Zeichen königlichen Prestiges.


Logistik- und Reiseinformationen ℹ️

  • Wie man nach Buchara gelangt
    • Buchara ist mit dem Zug 🚆, dem Flugzeug ✈️ oder dem Auto 🚗 erreichbar. Die Stadt verfügt über einen modernen Bahnhof 🚉 und einen Flughafen mit Flügen ab Taschkent.

Nahaufnahme von verwitterten blauen floralen Fliesenmustern an einer abgerundeten Säule und geometrischen Ziegelsteinmustern im Inneren einer alten Madrasa in Buchara, Usbekistan.

Ein faszinierender Kontrast: Das erdige, strukturierte Mauerwerk der Mir-i-Arab-Madrasa bildet einen verwitterten Hintergrund für die zarten, handgemalten Blumenmosaiken, die Jahrhunderte überdauert haben. Die Schönheit Bucharas liegt im Detail; diese jahrhundertealten Fliesen und Girih-Ziegelmuster tragen eine einzigartige Patina, die von der langen Geschichte der Stadt entlang der Seidenstraße erzählt. Das Islimi-Motiv (Blumenmotiv) an der Säule, das eine stilisierte weiße Blüte zeigt, ist ein Klassiker der Schaibanidenzeit. Trotz der Jahrhunderte unter der Wüstensonne und dem Wind sind die mineralischen Pigmente dieser Fliesen bemerkenswert leuchtend geblieben.

 

  • Unterkunft
    • Buchara bietet eine große Auswahl an Hotels und Pensionen. Einige befinden sich in der Altstadt, sodass die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erkundet werden können.
  • Beste 📆 Besuchszeit
    • 🌺 Frühling und 🍁 Herbst sind die besten Jahreszeiten. Das Wetter 🌦️ ist mild und die Stadt lädt zum Spazierengehen ein.

Nahaufnahme des antiken Samanidenmausoleums in Buchara, die aufwendige 3D-Ziegelmuster, kleine Bogenfenster und dekorative Terrakotta-Schnitzereien zeigt.

Das Samanidenmausoleum, ein Meisterwerk der Handwerkskunst des 10. Jahrhunderts, besteht ausschließlich aus gebrannten Ziegeln und erzeugt eine „gewebte“ Textur, die an eine kunstvolle Spitze oder an Flechtwerk erinnert. Die raffinierte Anordnung der Ziegel erzeugt ein dynamisches Licht- und Schattenspiel und hebt die frühesten geometrischen „Girih“-Muster Zentralasiens hervor. Es ist eines der wenigen Gebäude weltweit, bei denen Dekoration und Struktur identisch sind. Hier gibt es keine Fliesen – jedes Muster entsteht durch die Anordnung der Ziegel selbst, eine Technik, die das Überleben des Gebäudes über 1100 Jahre hinweg ermöglicht hat.


Die Rolle der lokalen Reiseleiter

Lokale Reiseleiter in Buchara helfen Besuchern dabei, den religiösen und historischen Hintergrund der Stadt zu verstehen. Sie erklären die Bedeutung der Gebäude, zeigen verborgene Orte und beantworten Fragen zum modernen religiösen Leben.

Nahaufnahme von leuchtend blauen und türkisfarbenen floralen Mosaikfliesen an einer gebogenen Säule in Buchara, Usbekistan, mit der Silhouette eines Minaretts im Sonnenuntergang.

Eine Studie im goldenen Licht Bucharas: Die kunstvollen blauen Majolika-Fliesen der Mir-i-Arab-Madrasa erstrahlen im Vordergrund. Gleichzeitig wacht das ikonische Kalon-Minarett in der Ferne. Die eleganten „Islimi“-Blumenmotive auf diesen Fliesen aus dem 16. Jahrhundert repräsentieren den Höhepunkt usbekischer Dekorationskunst, wunderschön eingerahmt vom sanften Licht eines Abends an der Seidenstraße. Das Islimi-Muster hier in den ineinandergreifenden Ranken und Blättern zu sehen, ist ein zentrales Element der islamischen Kunst. Es symbolisiert die unendliche und rhythmische Natur des Göttlichen, ein Thema, das sich durch die architektonischen Meisterwerke Bucharas zieht.


Buchara ist eine Stadt, in der Religion, Geschichte und Alltag eng miteinander verbunden sind. Die Moscheen, Medresen und Schreine zeugen von der langen Tradition islamischer Gelehrsamkeit. Die ruhigen Straßen und Innenhöfe helfen Besuchern dabei, den spirituellen Charakter der Stadt zu erfassen. Religion spielt auch im modernen Usbekistan weiterhin eine wichtige Rolle, und Buchara ist einer der besten Orte, um diese Verbindung zu erleben.

Sonnenuntergang über Buchara, Usbekistan, mit Blick auf das Kalyan-Minarett, eine blau gekuppelte Moschee und einen traditionellen Marktstand mit hängenden Textilien und Teppichen.

Ein zeitloser Sonnenuntergang in Buchara bildet den Rahmen für die Kernelemente usbekischer Architektur: das hoch aufragende Kalon-Minarett, die leuchtend türkisfarbenen Kuppeln und die geschäftigen Handelskuppeln, in denen das Leben seit Jahrhunderten pulsiert. Im Schatten des imposanten Poi Kalon-Komplexes bilden die architektonischen Meisterwerke der Stadt eine lebendige Kulisse für den täglichen Handel und die fortbestehenden Traditionen der Seidenstraße.

Die usbekische Architektur ist berühmt für ihre harmonische „Vier-Schichten“-Konstruktion: die erdigen, sonnengetrockneten Ziegel, das schimmernde Türkis des Himmels (Kuppeln), die filigrane Geometrie menschlicher Vernunft (Fliesen) und die Wärme handwerklicher Holzverarbeitung (Iwan-Veranden). Zusammen erschaffen sie eine Stadt, die gleichermaßen monumental und zutiefst menschlich wirkt.

Ein Besuch in Buchara ist nicht nur eine Reise durch die Geschichte, sondern auch eine Gelegenheit, zu beobachten, wie die Menschen dort heute ihren Glauben leben. Mit Hilfe eines einheimischen Reiseleiters können Reisende die Stadt auf respektvolle und bereichernde Weise erkunden.

 

 

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